programm     fruehling    2019      
 
KULTUR cinema       farbgasse arbon        071 440 07 64                  beiz offen ab 19.30                  beginn 20.30h 
   

freitag 15. märz

film:  wajib

 

   

Annemarie Jacir  , Palästina 2017

Annemarie Jacir begibt sich auf eine humorvoll ernsthafte Fahrt durch Nazareth. Der in Rom lebende Architekt Shadi ist zu Besuch in seinem Heimatort. Er soll dem Vater dabei helfen, die Einladungen zur Hochzeit seiner Schwester persönlich zu überbringen, wie dies in Palästina traditionell gemacht wird. Wir erleben die Tücken einer Vater-Sohn-Beziehung und tauchen ein in die Gegenwart Nazareths.

Ein Film, der ganz einfach daherkommt aber ungemein vielschichtig und reichhaltig ist und obendrein und vor allem auch voller feinstem Humor.                                                                           

 

 

 

     
     

freitag 22. märz

film:  down by law

 

   

 

jim jarmusch  usa 1986

Ein italienischer Vollblutcineast versus zwei begnadete Kultmusiker: Roberto gewinnt zwar Nicolettas Herz, doch die coolen Helden sind Waits und Lurie.


Unvergessen sind in Jim Jarmuschs superber Gaunerkomödie viele Szenen. Etwa das Intro mit der Kamerafahrt durch New Orleans zu Tom Waits’ melancholisch-trunkenem Song «Jockey Full of Bourbon».

Auch sonst hatte Jim Jarmusch im Gegensatz zu seinen drei Kleinganoven «alles im Griff» (im amerikanischen Slang meint «down by law» genau dies). Mit seinem unverwechselbaren lakonischen Erzählstil, den stimmigen Schwarz-Weiss-Bildern von Robby Müller, dem minimalistischen Soundtrack von John Lurie und den Songs des Gassenpoeten Tom Waits gelang ihm ein perfekter Independent-Film.

 

 

 

     
     

freitag 29. märz

konzert:  michael zismann heiri känzig duo

wenn jazz auf tango trifft

   

 

"ein poetischer Südatlantikflug" oder „wenn jazz auf tango trifft“

Sie zählen zu den Besten ihres Fachs: der Bassist Heiri Känzig, 54, und Michael Zisman, 29, am Bandoneon. Begegnet sind sich die Musiker erstmals vor sieben Jahren. Seither stehen die beiden immer wieder gemeinsam auf der Bühne.

Bei Heiri Känzig und Michael Zisman geht es auf der Bühne weniger um innovative Konzepte, sondern vielmehr um Spielfreude, Interaktion und Energie. Die Repertoirewahl dient vorwiegend dem eigenen Spassfaktor, mit dem Ziel, das Publikum damit anzustecken.

Michael Zisman bandoneon, Heiri Känzig b

 

eintritt 25.-

 

 

 

     
     

freitag 5. april

film:  la novia del desierto

 

   

Cecilia Atán - Valeria Pivato  Chile Arg. 2017

Seit Jahrzehnten arbeitet Teresa (Paulina Garcia, bekannt aus „Gloria“) als Hausmädchen für eine Familie in Buenos Aires. Als die Familie ihr Haus verkaufen muss, ist Teresa gezwungen, eine Arbeitsstelle im 700 Meilen entfernten San Juan anzunehmen. Obwohl sie nicht gerne reist, macht sie sich auf den langen Weg durch die steinige argentinische Wüste.

Bei ihrem ersten Zwischenstopp im Land der wundersamen „Heiligen Correa“ verliert sie ihre Reisetasche mit all ihren Habseligkeiten. Durch diesen Zwischenfall lernt sie den ebenso charmanten wie undurchschaubaren fahrenden Händler El Gringo (Claudio Rissi) kennen, der ihr als Einziger helfen kann, ihre Tasche und ihren Seelenfrieden wiederzufinden.

Was wie das Ende ihrer Welt schien, erweist sich als ihre Rettung. Die charmante Road-Movie-Romanze lebt von leisen Tönen, hübschen Bildern sowie einem leinwandpräsenten Duo, das in der Wüste sein Leben und die Liebe neu entdeckt.

 

 

 

 

     
     

freitag 26. april

film:  la grande bellezza

 

   

Paolo Sorrentino   I/F      2013

„La grande Bellezza“ eine tragikomische Lebensbeichte vor grandioser Kulisse.  Cinema italiano al suo meglio!

142 genial inszenierte, bildgewaltige und epische Minuten, die sowohl zum Denken und schwelgen anregen, die aber auch bestens unterhalten. Keine Minute zu lang!

Drehbuchautor und Regisseur Sorrentino erzählt vor den ‚Kulissen‘ der faszinierenden italienischen Hauptstadt Rom die Lebensgeschichte eines alternden Lebemannes, der sich nochmals überlegt, ob es sich bislang gelohnt hat zu leben und ob und wie es weitergehen soll. Kameramann Luca Bigazzi liefert dazu wunderschöne Bilder als Hintergrund, eine wahre Liebeserklärung an die ‚ewige  Stadt’.

 

 

 

 

     
     

freitag 3. mai

konzert:  sarah chaksad septett        songlines

 

   

Die in Basel lebende Saxophonistin Sarah Chaksad, 1983 in Wohlen geboren, geht einen eher ungewöhnlichen Weg. Sie schreibt powervolle und gleichzeitig gefühlsbetonte Musik.

Um sie auf die Bühne zu bringen versammelt sie eine Band mit herausragenden und auf internationalen Bühnen bekannten Persönlichkeiten um sich. Ein wunderbares Septett voller klingender Namen.

Durch die ausgewählten Musikerinnen und Musiker erhalten ihre Stücke nochmals einen zusätzlichen Esprit, noch mehr Dringlichkeit, gesteigerte Lust und Intensität. Sahra Chaksads Musik bekommt Flügel: rhythmisch, melodiös und in ihren überraschenden Wendungen und Kombinationen.

 

Lisette Spinnler vocal

Sarah Chaksad alto sax, comp

Hildegunn Øiseth tp

Pepe Auer bcl

Malcolm Braff p

Marc Mezgolits b

Gregor Hilbe dr

30.- Fr

 

 

 

     
     

freitag 10. mai  

film:  blow-up

 

   

Michelangelo Antonioni  1966   England

Zufällig entdeckt der erfolgreiche Londoner Fotograf Thomas in einem Park ein Paar beim Liebesspiel. Als er die davon gemachten Schwarz-Weiß-Aufnahmen vergrößert, bis die Grobkörnigkeit keine weitere Steigerung mehr zulässt, glaubt er in einer Hecke eine Hand mit einer Pistole und unter einem Busch eine Leiche zu erkennen. Hat er – ohne es zu merken – einen Mord fotografiert?
In "Blow up" spielt Michelangelo Antonioni mit den Grenzen von Wirklichkeit und Illusion. Er demonstriert die Unzuverlässigkeit der Sinnesorgane und die Manipulierbarkeit durch Fotografien. Stilistisch stellt "Blow up" einen Meilenstein in der Filmgeschichte dar.


1967 bekam "Blow up" die Goldene Palme in Cannes, der Streifen wurde zum Kultfilm der Popkultur. Herbie Hancock schrieb den Soundtrack.

 

 

 

 

     
     

freitag 17. mai

konzert:  le rex

 

   

Vier Bläser, ein Schlagzeug – das sind Le Rex. Ihre Alben entstehen auf dem korsischen Dorfplatz, im Bankenviertel von Pittsburgh, vor dem Hühnerstall, am Strand, in einer Garage in Chicago.

Le Rex lässt Bebop aufblitzen, erinnert an Hochzeit auf dem Balkan und Beerdigung in Griechenland, spielt Popgrooves so knusprig wie Corn Flakes ohne Milch, lässt Legenden des Rhythm’n’blues Revue passieren, verbindet bittersüsse Balladen mit Jazzausbrüchen.

 

Benedikt Reising – alto sax
Marc Stucki – tenor sax
Andreas Tschopp – trombone
Marc Unternährer – tuba
Rico Baumann – drums

30.- fr.

 

 

 

     
     

 

 

 

 

 

 

 

 

KULTUR cinema farbgasse arbon 071 440 07 64

                      

 Wir danken für die Unterstützung der Stadt Arbon, dem Kanton Thurgau, Migros Kulturprozent , softproject ag

Christian Hiller eidg. dipl. Klavierbauer und Stimmer und allen Mitgliedern.