programm frühling 05                                                         download  

KULTUR cinema farbgasse arbon 071 440 07 64           beginn jeweils 20.30              beiz offen ab 19.30

Unterstützt durch die Stadt Arbon, den Kanton Thurgau, Elektro Hodel und Migros Kulturprozent


freitag       1.april trio river moods
 

Rätus Flisch                        Zürich - bass, compositions, loops
Samuel Rohrer                   Berlin - drums, percussion
Christian Roever (D)          Leipzig - guitars, electronics

 

Hier reichen sich New York und Europa die Hand - ein spannendes Wechselbad der Gefühle. Die Grooves raspeln mal nervös, mal gleiten sie geschmeidig dahin, die Melodien pendeln zwischen Gesanglichkeit und Abstraktion, die Atmosphäre ist abwechselnd von hektischer Betriebsamkeit, nachdenklicher Melancholie und heiterer Ausgeglichenheit geprägt. Abgerundet wird der Klang dieses aus-geschlafenen Ensembles durch Stimmfetzen, Umgebungsgeräusche und Borduntöne, die mit Live-Loops eingespielt die Musiker in ihrer "Folklore Imaginaire" unterstützen.
eintritt fr. 20.-
     
freitag      8. april frühlingsferien  
     
freitag     15.april der mann ohne vergangenheit
 

Regie: Aki Kaurismäki

 

Ein namenloser Mann kommt in die Stadt und wird bei der erstbesten Gelegenheit zu Tode geprügelt. Hier beginnt dieses epische Drama, dieser Film oder besser ein Traum von einsamen Herzen mit leeren Taschen unter dem weiten Himmel unseres Herrn - oder vielleicht besser - dem der Vögel. (Aki Kaurismäki)

Nach längerer Schaffenspause ist Aki Kaurismäki nun ein kleines Meisterwerk gelungen, das sowohl inhaltlich durch seinen einfühlsam humanistischen Grundton, Situationskomik und Lakonie, als auch formal durch satte, warme Farben und eine wunderbare Musik besticht. Der Mann ohne Vergangenheit gehörte zu den Highlights der Filmfestspiele 2002 in Cannes und wurde mit dem "Großen Preis der Jury" und dem "Preis für die beste Darstellerin" (Kati Outinen) ausgezeichnet.

     
freitag       22. april balkanjazz    the dusa orchestra         hörprobe

 

 

 

Goran Kovacevic, Akkordeon                           
Peter Lenzin, Saxofon
Patrick Kessler, Kontrabass
Enrico Lenzin, Schlagzeug
 

Musette, Folklore, Jazz, Zigeunermusik, Tango Nuevo, etc. sind die Zutaten dieser Stilmelange.

Ein Feuerwerk traumhaft schöner Melodien, explosiver und energischer  Rhythmen und romantischer Soloausflüge. Musik zum intensiv Hören, Abtauchen und Ergründen. Ein mediterran-balkaneses Erlebnis mit improvisatorischen Highlights. Erfrischend

 

eintritt fr.20.-

     
freitag     29. april 70iger jahre disco     mit dj asi

 

slade, deep purpel, rolling stones, beatles, queen, santana, lou reed .....

hits und schnulzen aus en 70ern zum abrocken

 

 

eintritt fr.10.-

   
freitag 6. / 13. mai pfingstferien
     
freitag 20. mai kukuschka
 

Regie: Alexander Rogoshkin   2002    (Ru, Fi, Samisch)/D

1 Frau ... 2 Männer ... 3 Sprachen...

In der zauberhaften Landschaft des Nordens spielt die originellste Liebesgeschichte des Jahres!

Die temperamentvolle Anni lebt allein auf ihrem kleinen Hof in der weiten Tundra Lapplands, an einem der zahllosen, glitzernden Seen. Nur selten erhält sie Besuch. Doch in diesem Sommer sind es gar zwei Fremde, die unabhängig voneinander bei ihr vor den Kriegswirren Unterschlupf finden. Die so hübsche wie kecke Anni zögert nicht lange, bis sie die Beiden mit ihrem unvergleichlichen Augenaufschlag bezaubert. Nur verständlich, dass sich Ivan und Veiko im Streit um ihre verführerische Gastgeberin bald in den Haaren liegen. Da keiner die Sprache des anderen versteht, reden die drei - sehr zum Vergnügen des Publikums - munter aneinander vorbei.

Eine humorvolle und herzerwärmende Parabel über die Macht der Liebe.

     
freitag 27. mai standarts of rumantsch                      hörprobe
 

Mario Haltinner                Ten/Alto/Sopr Sax

Curdin Janett                Akkordeon

Markus Schmidt            Drums, Percussion

David Maeder          Bassgitarren, Kontrabass

Traditionelle romanische Kompositionen werden völlig neu arrangiert und vom virtuosen Quartett in ein ganz neues Licht gerückt.

Im neuen Programm geht SoR den eigentlichen Wurzeln der romanischen Sprache auf den Grund. 
Die musikalische Entwicklung vieler anderer lateinischer Sprachen wird miteinbezogen und zeigt, 
wie unsere „sprachlichen Geschwister“ mit den so singenden lateinischen Worten und Melodien umzugehen pflegen.

Kubanischer Son, karibischer Calypso, jamaikanischer Reggae, brasilianische Samba haben alle eines gemeinsam, sie entstammen aus dem lateinischen und strahlen eine unglaubliche Energie und Lebensfreude aus.

eintritt fr. 20.-                                migros kulturprozent

     
samstag  4. juni in 815 tagen arbon china und zurück
 

 Vor 3 Jahren, an einem sonnigen Vorsommertag, hatten sie sich Didi Feuerle der Schreiner aus Arbon und Martin Kuster der Lehrer aus Roggwil auf das vollgepackte Rad geschwungen und waren über das Aachbrüggli Richtung China aufgebrochen. Viel Zeit wollten sie sich nehmen: um Land, Leute und Kulturen kennen zu lernen.

Didi Feuerle spricht mit Jürg Niggli über sein grosses Abenteuer, seine spannenden Erlebnisse und bleibenden Erfahrungen. Er dokumentiert mit Bildern Reiseeindrücke und lässt so die Zuschauer teilhaben an den Begegnungen mit Land und Leuten.

eintritt fr. 5.-

     
freitag 10. juni underground                                    
 

Regie: Emir Kusturica, Musik Goran Bregovic

1995  Serb/d 

Emir Kusturicas ebenso phantastische wie bittere Allegorie auf die Geschichte Jugoslawiens erhielt in Cannes die "Goldene Palme" und wurde beim anschließenden Kinostart zum Anlass leidenschaftlicher Kontroversen. Er zeigt ein halbes Jahrhundert jugoslawischer Geschichte in der Form eines Schelmenromans voller derb-realistischer Details und surrealer Tagträume.

Kusturica liebt die Menschen und sein Film hält zu ihnen, selbst als es das Land (bzw. seine Einheit) schon gar nicht mehr gibt. Die Musik zum Film, die wesentlich zu Lokalkolorit und Atmosphäre beiträgt, schrieb Goran Bregovic.

     
freitag 17. juni duo dacier
 

Marco Santilli, Klarinette/Bassklarinette

Mauro Dassié, Gitarre

 

Kammermusikalisches Jazz-Duo

In ihren Soli ziehen die Künstler alle Register virtuoser und klanglich facettenreicher Spielkunst. Das

Duo spielt nebst Jazz-Standards auch eigene Kompositionen sowie Valse musette, Tango, Chorino, Bossa nova und freie Improvisationen.

 

Der Klarinettist Marco Santilli und der Gitarrist Mauro Dassié bilden ein aussergewöhnliches kammermusikalisches Jazz-Duo.

Der Name des Duos entstand aufgrund des Nachnamens des Gitarristen.

eintritt fr. 20.-                                migros kulturprozent

     
freitag      24. juni besuch: max bottini                projekt tisch
 

«Ich tummle mich auf einem dieser üppigen exotischen Märkte, fernab der Heimat. Animierend, verführerisch und reich das Angebot. Auge und Nase werden auf das Äusserste gereizt. Quälend die Gewissheit, keine der bunt-schimmernden Goldbrassen nach Hause mitnehmen zu können; sie beidseitig kreuzweise mit einem scharfen Messer einzuritzen, mit einer ausgedrückten Knoblauchzehe einzusalben, mit Salz und Pfeffer zu würzen, mit Olivenöl zu beträufeln, um sie danach im Backofen bei 180° C lind zu garen. Es darf nicht sein, denn ich bin unterwegs, auf Reisen, bar jeder Möglichkeit, wenigstens kochend, meine Sinneslust zu befriedigen. Jetzt eine Küche herzuzaubern, nur so klein, dass sie in einen Koffer passen täte, nur das würde meine aufgewühlte Seele wieder ins Lot bringen. – Das habe ich mir gewünscht, und mein Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Seit kurzem bin ich stolzer Besitzer einer mobilen Kleinstküche.»

 

Jürg Niggli spricht mit Max Bottini und lässt sich bekochen.

eintritt fr. 10.-

     
freitag         1. juli le bal
 

Regie: Ettore Scola

 

Bei der Berlinale 1984 mit einem "Silbernen Bären" ausgezeichnet.

 

Ettore Scola schuf diesen poetisch-musikalischen, in der Konzeption ebenso wie in jeder Szene außergewöhnlichen Film. In einem einzigen Raum, einem Ballsaal irgendwo in Frankreich, begegnen sich 1936, 1940, 1944, 1946, 1956, 1968 und 1983 zwanzig grundverschiedene Menschen. In den wie ein Ballett choreografierten und von einer entfesselten Kamera gefilmten Szenen spiegelt sich der Zeitgeist. Obwohl kein gesprochenes Wort zu hören ist, besteht "Le Bal" aus einem Kaleidoskop von kleinen Geschichten. Sie handeln von Liebe und Hass, von Ängsten und unerfüllten Sehnsüchten vorwiegend unglücklicher, einsamer, skurriler Menschen. Es ist unglaublich, wie amüsant und faszinierend ein abendfüllender Film ohne Worte sein kann.

     
freitag        8. juli lyrix                                                                  hörprobe
 

Myriam Nydegger  Vocal

Nick Perrin Gitarre

 

Myriam Nydegger und Nick Perrin spielen seit 2001 zusammen. Er spielt Gitarre, sie singt. Sie machen Jazz. Dieses Duo nennt sich "Lyrix". "Lyrix" hat ein Album veröffentlicht, das "A little Home heisst". Scheint so ein Kulturbeitrag für kanntig-schwarze-Hornbrillen-tragende, hennahaarige, Martini trinkende, Mitvierziger-Kulturdamen mit Lederstiefeln und schicken Hochwasserschlaghosen zu sein. Ist es auch, soviel gleich vornweg, aber das ist ein Kompliment. Denn selbiges Publikum hat, wenn auch etwas zu viel Stil, so durchaus nicht zu wenig Geschmack. Die Musik von "Lyrix" ist sehr geschmackvoll. Das Programm des Pop/Jazz-Duos Lyrix umfasst sowohl Songs aus der Jazz- und Popwelt als auch eigene Kompositionen.

eintritt fr. 20.-                                migros kulturprozent

     
freitag       10. juli sommerferien
   
     

 

 

 



KULTUR cinema farbgasse arbon 071 440 07 64

mit freundlicher unterstützung von  migros kulturprozent, der thurgauer kantonalbank und der stadt arbon